{"id":1131,"date":"2013-06-22T19:22:05","date_gmt":"2013-06-22T17:22:05","guid":{"rendered":"http:\/\/aah.noblogs.org\/?p=1131"},"modified":"2013-06-24T12:43:10","modified_gmt":"2013-06-24T10:43:10","slug":"antifaschistische-vorabenddemo-19-juni-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aah.noblogs.org\/?p=1131","title":{"rendered":"Antifaschistische Vorabenddemo \u2013 19.Juli 2013"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/hamm.noblogs.org\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/hamm.noblogs.org\/files\/2013\/06\/vd_120x570.jpg\" \/><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Anfang des Jahres tauchten auf indymedia zwei Fotos \u00e1 la \u201esuche den Fehler\u201c auf, beides waren Fotos von Dortmunder Nazidemos, auf denen man \u00fcberwiegend die gleichen Personen, das gleiche Transparent, den gleichen geschichtsrevisionistischen Schrott sieht. Einzig markanter Unterschied ist der Name der Gruppe die dort auftritt.<\/p>\n<p><strong>Same Shit \u2013 Different Label<\/strong><br \/>\nDer letztes Jahr verbotene \u201eNationale Widerstand Dortmund\u201c, der jetzt mit dem gleichen Kader als \u201eDie Rechte Kreisverband Dortmund\u201c ins Rennen um den Volkstod geht, zeigt pars pro toto die personelle \u00dcberschneidung der \u201cfreien Kameradschaften\u201d und der neuen Partei \u201edie Rechte\u201c. Insbesondere die drei Organisationen, die durch das Verbotsverfahren letzten Herbst offiziell verboten wurden, bedienen sich der Gr\u00fcndung von Kreisverb\u00e4nden der Partei \u201eDie Rechte\u201c, um wieder ungest\u00f6rt \u00f6ffentlich auftreten zu k\u00f6nnen. So steht dem Kreisverband Dortmund das ex-NWDO Mitglied Siegfried \u201cSS-Siggi\u201d Borchardt vor, die zweite verbotene \u201cKameradschaft Aachener Land\u201d wird jetzt als Kreisverband unter F\u00fchrung des ex-KAL Kaders Andr\u00e9 Plum gef\u00fchrt.<br \/>\nDie Situation in Hamm sieht wenig anders aus. Hier hat sich die lokale Szene nach dem Verbot der \u201cKameradschaft Hamm\u201d als Kreisverband \u201eDie Rechte Hamm\u201c reorganisiert und so der Ineffizienz des Verbotsfahrens das nationale Sahneh\u00e4ubchen aufgesetzt. Sascha Krolzig, M\u00f6chtegern-Jurist und ehemaliger Hauptakteur der KSH, setzt seine Anf\u00fchrerschaft auch im neuen Kreisverband fort und hat mit Dennis M\u00f6ller einen alten Bekannten an seiner Seite. Weitere ex-KSH Mitglieder lassen sich auch bei Veranstaltungen im Zusammenhang mit der \u201eFraternitas Germania\u201c ausmachen, einer sich \u201eunpolitisch\u201c gebenden Bruderschaft. Da allerdings deren politisches Desinteresse bei der Zahlung der Miete ihres Lokals durch den Kreisverband Hamm aufh\u00f6rt, haben es Krolzig und Co leider geschafft, sich einen neuen R\u00fcckzugsort aufzubauen.<br \/>\nAuch inhaltlich ist der politische Kurs der lokalen Faschisten identisch. Neben den \u00fcblichen Warnungen vor Volkstod und Niedergang des Deutschtums finden sich zahlreiche weitere rassistische, antisemitische und homophobe Elemente auf Internetseite und im Parteiprogramm. Neu sind allerdings die versuchte B\u00fcrgern\u00e4he und die scheinbar demokratische Ausrichtung, zu sehen beispielsweise anhand der Forderung nach mehr Volksbegehren und Volksentscheiden.<\/p>\n<p><strong>Nazistrukturen zerschlagen. F\u00fcr konsequenten Antifaschismus.<\/strong><br \/>\nDie Parteigr\u00fcndung ist nur eine formelle Umbenennung ein und derselben Organisation mit identischem Aktionspotential sowie kongruenter Ideologie und hat zur Folge, dass Nazis jetzt wieder legal und \u00f6ffentlich auftreten k\u00f6nnen. Stadt und Land sind aber zu sehr damit besch\u00e4ftigt, ihr Verbotsverfahren zu loben, um zu merken dass die Szene und damit die Probleme Neofaschismus und Rassismus nach wie vor existieren und ihr Verbot schlichtweg nicht effektiv als Mittel zur Bek\u00e4mpfung einer menschenverachtenden Ideologie war.<br \/>\nWir fordern deshalb ein konsequentes Vorgehen gegen Faschist*innen jeder Couleur auf allen Ebenen.<br \/>\nEin erster Schritt w\u00e4re zum Beispiel, ihnen ihre R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten zu nehmen. Das Verbot der Kameradschaft Hamm und der Beschlagnahmung des sich im Aufbau befindenden \u201enationalen Zentrums\u201c m\u00fcsste konsequent fortgesetzt und ihnen folglich jede weitere R\u00e4umlichkeit entzogen werden.<br \/>\nDies geschieht jedoch nicht, stattdessen r\u00fchmt sich der Oberb\u00fcrgermeister aber paradoxerweise nun damit, alles gegen jene Nazis in Hamm zu tun, die er bis dato immer geleugnet hatte. Er ist nun einer der Gr\u00fcnder des Vereins \u201ebackUp-comeBack: Westf\u00e4lischer Verein f\u00fcr die offensive Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus\u201c, der vorgibt, aktiv gegen Neonazis vorzugehen. Das Konzept jenes Vereins wurde von unserer Seite bereits scharf kritisiert und so ist es nun auch nicht verwunderlich, dass der Verein absolut nicht handlungsf\u00e4hig im Kampf gegen Rechts ist. Er ist nichts weiter als ein tr\u00fcgerisches Alibi zur Wiederherstellung eines \u201cbeschmutzten Stadtimages\u201d.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist dies alles noch mehr Grund, aktiv zu werden. Gegen Nazis, gegen rassistische, antisemitische und menschenverachtende Ideologien und gegen einen heuchlerischen Schein-Antifaschismus der Stadt!<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr eine eine befreite Gesellschaft.<\/strong><br \/>\n<strong>Nie wieder Faschismus! Nie wieder Deutschland!<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><strong>Antifaschistische Aktion Hamm &amp; <strong>Antifaschistische <\/strong>Initiative Hamm<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Anfang des Jahres tauchten auf indymedia zwei Fotos \u00e1 la \u201esuche den Fehler\u201c auf, beides waren Fotos von Dortmunder Nazidemos, auf denen man \u00fcberwiegend die gleichen Personen, das gleiche Transparent, den gleichen geschichtsrevisionistischen Schrott sieht. 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