{"id":1190,"date":"2013-08-28T15:30:20","date_gmt":"2013-08-28T13:30:20","guid":{"rendered":"http:\/\/aah.noblogs.org\/?p=1190"},"modified":"2013-08-30T15:48:15","modified_gmt":"2013-08-30T13:48:15","slug":"dont-stop-moving-12-14-09-osnabruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aah.noblogs.org\/?p=1190","title":{"rendered":"Don&#8217;t stop moving &#8211; 12. &#8211; 14.09. Osnabr\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/jako.blogsport.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" alt=\"\" src=\"http:\/\/jako.blogsport.de\/images\/header500.gif\" width=\"500\" height=\"182\" \/><\/a><br \/>\n12.09.13, 19.30h \u2013 \u201eRechtshilfevortrag\u201c<\/strong><br \/>\nBullen k\u00f6nnen auf Demonstrationen ein ungemeiner und zus\u00e4tzlicher Stressfaktor sein. Wenn sie dann auch noch in die eigene Privatsph\u00e4re eindringen wollen, wie bei einer Hausdurchsuchung, wird es sehr ungem\u00fctlich. In diesem Vortrag soll es darum gehen, worauf mensch bei einer Demonstration oder Hausdurchsuchung so alles achten sollte, welche Rechte er\/sie hat und welche Vor-und Nachbereitungen unternommen werden sollten.<br \/>\n<strong>Start:<\/strong> 19.30 Uhr<br \/>\n<strong>Ort:<\/strong> SubstAnZ Osnabr\u00fcck<br \/>\n<strong>Referent_in: <\/strong> \u00c4NDERUNG: Referent_in nicht von der Roten Hilfe Osnabr\u00fcck<!--more--><\/p>\n<p><strong>13.09.13, 19.00h \u2013 \u201eRassismus\u201c-Workshop <\/strong><br \/>\n<em>B\u00fcrgerlicher Rassismus -Wes\u2018 Geistes Kind ist Sarrazin?<\/em><br \/>\nSarrazin hat grunds\u00e4tzlich etwas gegen Migrant_innen, die in Deutschland leben, besonders gegen die mit muslimischem Hintergrund. Er sagt ihnen nach, mehr eine \u00f6konomische Belastung f\u00fcr Deutschland zu sein, als dass sie einen Nutzen einbringen. Die Migrant_innen werden mit \u201eihrer\u201c\u30fbLebensweise f\u00fcr einen betr\u00e4chtlichen Teil der Armut in Deutschland verantwortlich gemacht. Er sagt ihnen dar\u00fcber hinaus nach, gar nicht \u201erichtige\u201c\u30fbDeutsche werden zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAuf der Veranstaltung soll dargestellt werden, was genau Polemiker wie Sarrazin und Co. an dieser Menschengruppe auszusetzen haben und warum. Es wird der Zusammenhang von kapitalistischer Auslese und Rassismus aufgezeigt und gekl\u00e4rt werden und warum die etablierten Politiker_innen sich so \u00fcber Sarrazin aufregten, obwohl sie wesentliche Grund\u00fcberzeugungen mit ihm wie der b\u00fcrgerlichen Mehrheitsgesellschaft gemein haben. Letztlich werden diverse Kritiken n\u00e4her betrachtet, die ihm inhaltlich sogar noch in die H\u00e4nde spielen.<br \/>\n<strong>Start: <\/strong>19.00 Uhr<br \/>\n<strong>Ort:<\/strong> SubstAnZ Osnabr\u00fcck<br \/>\n<strong>Referent_in:<\/strong> Mit einem Referenten von den Gruppen gegen Kapital und Nation (www.gegner.in)<\/p>\n<p><strong>14.09.13, 14.00h \u2013 \u201eDON\u2018T STOP MOVING \u2013 Rassismus bek\u00e4mpfen, Nazistrukturen zerschlagen!\u201c\u2013 Demo<\/strong><br \/>\n<strong>Nazis gibt\u2019s in jeder Stadt<\/strong><br \/>\nNazis gibt es \u00fcberall, nat\u00fcrlich auch in Osnabr\u00fcck. Sie besuchen hier Schulen, m\u00fcssen zur Arbeit, feiern in Diskotheken\/Kneipen und gehen ins Stadion. Die klassischen Nazis in Springerstiefeln und Bomberjacke sind nicht mehr weit verbreitet. Sowohl modisch, als auch thematisch versuchen sich Nazis in die Gesellschaft einzugliedern. Dies mit Erfolg, denn auch in Osnabr\u00fcck ist es Nazis m\u00f6glich ihre Politik zu verbreiten, indem sie am allt\u00e4glichen Gesellschaftsleben ungehindert partizipieren k\u00f6nnen. Hierbei von einem Naziproblem, \u00e4hnlich wie in Emsdetten, B\u00fcckeburg oder Lingen zu sprechen, greift zu kurz und w\u00e4re \u00fcberdies relativierend. Wenn beispielsweise in B\u00fcckeburg antifaschistische Menschen von Nazis mit Messern attackiert werden, oder gezielt mit Autos gesucht werden, sind das keine vergleichbaren Zust\u00e4nde. Doch sie sollten eine Warnung sein, denn rassistische Ideologie kann nur mit Gewalt einhergehen. Es sollte klar sein, dass der Populismus einer Partei wie der NPD lediglich dazu dienen soll, dies zu verschleiern. Nichts desto trotz bleibt der Rassismus der gleiche.<br \/>\nBei den kommenden Wahlen werden auch in Osnabr\u00fcck und im Landkreis wieder rechte Politiker_innen zur Wahl stehen. Die NPD ist hierbei nur eine Partei von vielen, denn Parteien wie das FOB (Freies Osnabr\u00fccker B\u00fcndnis), die Rechte und AfD (Alternative f\u00fcr Deutschland) sind nur einige ekelhafte Beispiele. Neben der offensichtlichen Beteiligung von Nazis an der Parteienlandschaft von Osnabr\u00fcck agieren Nazis eben auch abseits der \u201eoffiziellen\u201c Politik. So fallen auch immer wieder rechte Tendenzen, oder offener Rassismus im Rahmen von Fu\u00dfballspielen des VFL Osnabr\u00fccks auf. Auch wenn die Mehrheit der VFL Fans keine Nazis sind, wurde beim letzten Derby in M\u00fcnster von einigen Reisenden das \u201eU-Bahn Lied\u201c(\u201e\u2026U-Bahn von Auschwitz bis nach\u2026\u201c) gesungen. Auseinandersetzungen beim Fu\u00dfball werden oft als typische Reibereien zwischen Fans wahrgenommen, obwohl hierbei auch politische Gegner_innen gezielt angegangen werden. Den Nazis spielt das in die Karten, denn ihre Ideologie wird hierbei nicht mehr hinterfragt, schlimmer noch, sie erfahren den Zusammenhalt in einer Gruppe, welche nicht explizit rechts sein muss. Eine \u00e4hnliche Verbundenheit findet sich auch in vielen anderen Bereichen wieder. Sowohl in Freundeskreisen und Vereinen als auch in diversen Gruppen und Zusammenh\u00e4ngen erw\u00e4chst Sympathie f\u00fcr Nazis. Diese wiederum macht es m\u00f6glich, dass Nazis auch innerhalb dieser Gruppen eine Sicherheit vermittelt bekommen, die zu einem offensiveren Auftreten f\u00fchrt. Unter diesem Auftreten haben dann in erster Linie Menschen zu leiden, die nicht in das absurde Weltbild der Nazis passen.<br \/>\nIn Osnabr\u00fcck gibt es daf\u00fcr aktuell leider ein \u201egutes\u201c Beispiel, denn in der Diskothek Hyde Park werden an praktisch jedem Wochenende genau solche Menschen von einer Gruppe Nazis schikaniert, bedroht und k\u00f6rperlich angegangen. \u00c4hnliche Konflikte k\u00f6nnen selbstverst\u00e4ndlich an praktisch allen Orten auftreten. Die Regelm\u00e4\u00dfigkeit, mit welcher der Hyde Park aber Schauplatz solcher Auseinandersetzungen ist, liegt darin begr\u00fcndet, dass es den Betreiber_innen des Hyde Parks scheinbar egal ist, was hier passiert. Auch wird der Konflikt entpolitisiert und damit seiner tats\u00e4chlichen Relevanz beraubt. Es handelt sich bei den beteiligten Personen aber nicht nur um sich pr\u00fcgelnde Jugendliche, sondern um Nazis. Dass diesen so ungest\u00f6rt Raum \u00fcberlassen wird, darf nicht wissentlich ignoriert werden.<br \/>\n<strong><br \/>\nBildet Banden\u2026<\/strong><br \/>\nDas hier fehlende Problembewusstsein macht es beinahe unm\u00f6glich, die Komplexit\u00e4t des tats\u00e4chlichen Problems zu erfassen. Praktizierter Rassismus von Nazis ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Der rassistische Normalzustand zeigt sich in vielen Momenten des allt\u00e4glichen Lebens und bietet Nazis N\u00e4hrboden und Ankn\u00fcpfungspunkte in die breite Gesellschaft.<br \/>\nIn Diskotheken wie dem Alando Palais werden Menschen durch eine rassistische T\u00fcrpolitik \u201eaussortiert\u201c. Auch die Polizei f\u00fchrt rassistische Kontrollen durch, die sie mit Erfahrungswerten begr\u00fcnden m\u00f6chte. Die \u00e4u\u00dferen Merkmale der von Rassismus betroffenen Personen sind hierbei ausschlaggebend, da diese einen kriminellen Hintergrund vermuten lie\u00dfen. Dieses Vorurteil ist weder besonders neu, noch schwer als rassistisch zu entlarven. Vor 21 Jahren griff ein w\u00fctender Mob aus Nazis und B\u00fcrger_innen in Rostock-Lichtenhagen ein Asylbewerber_innenheim an und belagerten dieses \u00fcber mehrere Tage. Getragen wurden die Angriffe durch eine aufgeheizte rassistische \u00adStimmung, die ma\u00dfgeblich durch Medien und Politik losgetreten wurde. Rostock-Lichtenhagen ist hier leider nur einer von vielen \u00e4hnlichen Vorf\u00e4llen. Das Vorurteil, bei Asylbewerber_innen handele es sich um \u201eSozialschmarotzer_innen\u201c und \u201eKriminelle\u201c, motivierte in der gesamten Bundesrepublik Menschen zu Angriffen auf Asylbewerber_innen und Menschen, die f\u00fcr solche gehalten wurden. Die rassistische Meinungsmache f\u00fchrte damals zu der faktischen Aufhebung des Asylrechts durch die Politik.<\/p>\n<p><strong>Same shit, different day \u2013 Nothing changed<\/strong><br \/>\nDie Brandanschl\u00e4ge endeten hierdurch allerdings nicht und auch heute bilden sie einen der H\u00f6hepunkte praktizierten Rassismus. Im April 2012 warf eine Gruppe Jugendlicher in Hopsten (Ibbenb\u00fcren) einen Brandsatz auf den Balkon eines Wohnhauses, in dem mehrere Menschen mit Migrationshintergrund lebten. Obwohl die T\u00e4ter_innen bekannten, dass \u201eAusl\u00e4nder_innen nichts in einem Dorf wie Hopsten zu suchen h\u00e4tten\u201c, wurde ein rassistisches Tatmotiv nicht in Betracht gezogen, sondern stattdessen von einem Nachbarschaftsstreit gesprochen. Der zust\u00e4ndige Richter im Verfahren stellte verwundert fest, dass das angegriffene Haus ein \u201eganz normales\u201c sei und nicht mit seiner Vorstellung \u201ewie die so wohnen\u201c \u00fcbereinstimmte\u00b9.<\/p>\n<p>So sehr es auch erschrecken mag, dass selbst Vertreter_innen der Justiz so vorurteilsbeladen sind, so wenig alleine sind sie damit. Das Bild der \u201ekriminellen Ausl\u00e4nder_innen\u201c ist weit in der Gesellschaft verbreitet und wird nicht zuletzt von Politiker_innen und Medien mitgetragen. So bleibt der gro\u00dfe Aufschrei meistens aus, wenn Gefl\u00fcchtete aus anderen L\u00e4ndern wieder abgeschoben werden sollen. Die Duldung, die diesen Menschen bis zur Abschiebung gew\u00e4hrt wird, ist dabei der blanke Hohn. Das eingepferchte Leben in Lagern, in denen sie von der Gesellschaft isoliert werden und so nur schwerlich Kontakte nach au\u00dfen aufbauen k\u00f6nnen, sind daf\u00fcr eines der pr\u00e4gnantesten Merkmale. Durch die Residenzpflicht, welche den Gefl\u00fcchteten untersagt sich \u00fcber das Bundesland hinaus zu bewegen und in nahe zu allen F\u00e4llen dem Verbot, Arbeit auszu\u00fcben, sind die Fl\u00fcchtlinge kaum in der Lage, sich am Leben au\u00dferhalb des Lagers zu beteiligen. Diese Lager gibt es deutschlandweit und sie unterscheiden sich nur in Nuancen. In der unmittelbaren N\u00e4he von Osnabr\u00fcck, in Bramsche-Hesepe, befindet sich zur Zeit Deutschlands gr\u00f6\u00dftes Abschiebelager mit dem Schwerpunkt auf der \u201efreiwilligen Ausreise\u201c. Bei der sogenannten \u201efreiwilligen Ausreise\u201c wird den Fl\u00fcchtlingen aufgezeigt, dass sie keine M\u00f6glichkeit haben, in Deutschland Fu\u00df zu fassen und ihnen wird ein scheinbares Entgegenkommen offeriert, sofern sie denn \u201efreiwillig\u201c ausreisen w\u00fcrden. Durch die Abschottung der Fl\u00fcchtlinge fehlt auch in diesen F\u00e4llen die Beratung durch Anw\u00e4lt_innen und so wurden schon einige Fl\u00fcchtlinge wieder in die L\u00e4nder \u201efreiwillig\u201c abgeschoben, aus denen sie einst vor Armut, Kriegen, Folter, o.\u00e4. gefl\u00fcchtet sind.<\/p>\n<p>Zwar lenken Teile der Politik mittlerweile ein und erkennen die Unmenschlichkeit solcher Lager an, doch auch die \u201edezentrale Unterbringung\u201c findet in Sammelunterk\u00fcnften statt und birgt die Gefahr, Ziel von rassistischen Anfeindungen zu werden. Alleine nach Ank\u00fcndigung einer dezentralen Unterbringung liefen in verschiedenen St\u00e4dten B\u00fcrger_innen Sturm gegen die neuen Nachbar_innen, da diese in ihren Augen eine Gefahr f\u00fcr das Zusammenleben darstellen w\u00fcrden. Durch solche rassistischen Mobilmachungen ist die Gefahr neuerlicher Pogrome gegeben. Hier tritt offen zur Schau, wie die Abschiebelager auf viele Teile der Gesellschaft wirken. Nicht wie Gef\u00e4ngnisse f\u00fcr unschuldige und aus der Not gefl\u00fcchtete Menschen, sondern wie ein Schutz f\u00fcr die Gesellschaft vor eingereisten \u201eKriminellen\u201c und \u201eSozialschmarotzer_innen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Sperrt sie alle in ein Lager, denn sie st\u00f6ren das System<\/strong><br \/>\nDieser suggerierte Schutz, den die Gesellschaft vor den \u201eFremden\u201c brauche, ist aber kein deutsches Ph\u00e4nomen, sondern wird auch EU-weit praktiziert. An den Au\u00dfengrenzen patrouillieren paramilit\u00e4rische Verb\u00fcnde, wie z.B. die Grenzschutzagentur Frontex, welche verhindern sollen, dass Fl\u00fcchtlinge in die EU-Staaten migrieren k\u00f6nnen. Der Tod der Fl\u00fcchtlinge wird hierbei bereitwillig in Kauf genommen. Doch die Festung Europa ist nicht nur durch Fl\u00fcchtlinge aus nicht-EU-Staaten \u201egef\u00e4hrdet\u201c. Politiker_innen und Medien haben ihre Schuldigen f\u00fcr die letzte Finanzkrise in den \u201efaulen S\u00fcdl\u00e4nder_innen\u201c gefunden. Deutschland hat schon fr\u00fch eine f\u00fchrende Position im Kampf gegen die Finanzkrise \u00fcbernommen und versucht die eigenen Interessen durch vermeintliche Rettungsschirme zu sch\u00fctzen und beg\u00fcnstigen. Letztendlich steht auch hinter dieser rassistischen Hetze die kapitalistische Verwertungslogik.<br \/>\n<strong><br \/>\nDer Kapitalismus ist Schuld, dass ihr so seid<\/strong><br \/>\nIn einem System, in dem die Kapitalkraft dar\u00fcber entscheidet, welchen Stellenwert eine Person in der Gesellschaft einnimmt und die Konkurrenz zwischen Menschen \u00fcber Erfolg entscheidet, sind Ausgrenzungsmechanismen so allt\u00e4glich, wie gewollt. Eine Bereicherung kann nur mit der Verarmung anderer einhergehen. Durch Leistungsdruck und das Absichern der eigenen Position innerhalb dieses Systems wird der Hass auf andere gef\u00f6rdert und es wird sich abgegrenzt, um zur vermeintlichen Mehrheit zu geh\u00f6ren. Rassismus ist dabei einer von vielen Ausgrenzungsmechanismen, die die eigene Anh\u00e4ufung von Kapital sichern kann. Hierbei muss Rassismus nicht zwingend dem Kapitalismus unterstehen, denn auch ohne das Interesse an der Kapitalgenerierung k\u00f6nnen rassistische Interessen artikuliert und praktiziert werden. Genauso wie Kapitalismus nicht direkt dem Rassismus untersteht. Beides funktioniert aber gut miteinander und so ist es nicht verwunderlich, dass zur Rettung eines kapitalistischen Systems keine antirassistischen Positionen eingenommen werden. All zu leicht beschr\u00e4nken wir uns aber darauf, lediglich antikapitalistisch, bzw. antirassistisch zu agieren und dabei das gro\u00dfe Ganze aus den Augen zu verlieren. Jegliche Form der Ausgrenzung muss angegangen und aufgehoben werden um eine tats\u00e4chlich befreite Gesellschaft erreichen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>we don\u2018t want a bottle of beer \u2013 we want the whole brewery<\/strong><br \/>\nDer Ansatz wurde hier gerade skizziert, aber so einfach, wie es hier zu lesen ist, ist die Umsetzung und der Weg dorthin bei weitem nicht. Nat\u00fcrlich muss der Kapitalismus als System, welches auf Ausgrenzung basiert, abgel\u00f6st werden, doch bzgl. der Alternativen streiten sich auch die linken Str\u00f6mungen noch. Auch s\u00e4mtliche anderen Diskriminierungsformen m\u00fcssen entschieden bek\u00e4mpft werden. Solange diese aber von einem Gro\u00dfteil der Gesellschaft praktiziert werden, erscheint das Agieren dagegen wie Don Quijotes Kampf gegen Windm\u00fchlen. Zudem lassen sich die Ausgrenzungsmechanismen eben beinahe beliebig kombinieren und bedingen sich oft genug gegenseitig, so dass der beschworene Kampf \u201eums Ganze\u201c zwar der richtige, aber auch der schwerste ist. Die Zielsetzung mutet zum jetzigen Zeitpunkt utopisch an und auch wenn es Sinn machen mag, f\u00fcr Utopien einzustehen und dieses Wort mit Vorstellungen und Leben zu f\u00fcllen, so sollten wir nicht so unrealistisch sein, dar\u00fcber hinaus zu vergessen, in welcher Gesellschaft und welchem System wir aktuell leben.<br \/>\nWir wollen nicht ausblenden, dass jeder Teilbereichskampf und damit einhergehender Erfolg, auch ein Erfolg f\u00fcr alle davon betroffenen Menschen ist. Viel mehr ist es unsere Pflicht, jede_n zu unterst\u00fctzen, der\/die von Ausgrenzung betroffen ist. Die Erfolge auf dem Weg zur Erf\u00fcllung unserer Utopien m\u00fcssen uns Motivation sein und nicht Hindernisse, da sie \u201enur\u201c Teilerfolge sind. Wir d\u00fcrfen nicht den Fehler begehen, uns durch das Ausma\u00df der Probleme l\u00e4hmen zu lassen. Viel mehr ist jede_r gefragt, Engagement f\u00fcr andere und damit auch f\u00fcr sich zu artikulieren und Ausgrenzung zu verhindern.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr dich! F\u00fcr euch! F\u00fcr uns!<\/strong><br \/>\n1) jako.blogsport.de\/2012\/11\/26\/brandanschlag-in-hopsten-urteil\/<\/p>\n<p><strong>Start: <\/strong>14.00 Uhr<br \/>\n<strong>Ort:<\/strong> Osnabr\u00fcck \u2013 Ledenhof<\/p>\n<p><strong>14.09.13, 18.00h \u2013 \u201eDON\u2018T STOP MOVING\u201c \u2013 AfterDemoParty <\/strong><br \/>\n<strong>Start:<\/strong> ab 18.00 Uhr<br \/>\n<strong>Stage: <\/strong>20.00 Uhr<br \/>\n<strong>Preis:<\/strong> 5\u20ac Soli-Eintritt<br \/>\n<strong>mit: <\/strong><br \/>\n<strong>13th-House<\/strong> (Hip-Hop aus Osnabr\u00fcck)<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"13 House Osnabr\u00fcck\" width=\"584\" height=\"450\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F5576704&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=876&#038;maxwidth=584\"><\/iframe><br \/>\n<strong>Kopfkino<\/strong> (Punk aus Bielefeld)<br \/>\nhttp:\/\/kopfkinopunks.blog.de\/<br \/>\n<strong>100blumen<\/strong> (Eltro-D\u2018nD-Punk aus D\u00fcsseldorf)<br \/>\nhttp:\/\/www.100blumen.com\/<br \/>\n<strong>DJ-Callisto <\/strong>(Drum &amp; Bass aus Berlin)<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Callisto Mvmnt\" width=\"584\" height=\"450\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F5551558&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=876&#038;maxwidth=584\"><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12.09.13, 19.30h \u2013 \u201eRechtshilfevortrag\u201c Bullen k\u00f6nnen auf Demonstrationen ein ungemeiner und zus\u00e4tzlicher Stressfaktor sein. 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