{"id":1800,"date":"2017-04-26T14:05:27","date_gmt":"2017-04-26T12:05:27","guid":{"rendered":"https:\/\/aah.noblogs.org\/?p=1800"},"modified":"2017-04-26T14:05:27","modified_gmt":"2017-04-26T12:05:27","slug":"stellungnahme-zum-wa-artikel-rechter-abend-auf-dem-pruefstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aah.noblogs.org\/?p=1800","title":{"rendered":"Stellungnahme zum WA-Artikel &#8222;Rechter Abend auf dem Pr\u00fcfstand&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Am 20.4.17 erschien <a href=\"https:\/\/www.wa.de\/hamm\/hamm-mitte-ort370531\/polizei-stadt-hamm-pruefen-verbot-konzert-vortrag-rechten-treff-8192158.html\">im WA ein Artikel<\/a> in Reaktion auf unsere PM zur geplanten Neonazi-Veranstaltung am 29.4. in Hamm-Mitte.<br \/>\nIm Artikel kommen ein*e Vertreter*in der Stadt und eine*r der Polizei zu Wort, mit deren Aussagen wir nicht einverstanden sind.<br \/>\nDer\/die Sprecher*in der Stadt Hamm ist der Meinung, es w\u00fcrde \u201cschwierig werden [ordnungsrechtlich] gegen die Veranstaltung vorzugehen\u201d und begr\u00fcndet dies damit, es handle sich um eine Privatveranstaltung. Tats\u00e4chlich findet sich dieser Hinweis auf dem Veranstaltungsflyer der Neonazis.<br \/>\nNun k\u00f6nnte zumindest abgekl\u00e4rt werden, ob es sich faktisch auch um eine solche handelt oder nur zur Vermeidung von Intervention so betitelt wird. Der Hinweis, man werde \u201cParkverst\u00f6\u00dfe oder m\u00f6gliche Ruhest\u00f6rungen\u201d ahnden, mutet wie ein schlechter Scherz an.<br \/>\nDie fehlende Motivation der Stadt, Naziveranstaltungen zu erschweren oder gar zu verhindern, \u00fcberrascht indes nicht. Auch bei fr\u00fcheren Ver\u00f6ffentlichungen im Vorfeld von Veranstaltungen blieb die Stadt unt\u00e4tig. Gerade hinsichtlich des vor \u00fcber einem halben Jahr verabschiedeten \u201cHandlunsgkonzept[s] gegen gruppenbezogene Menschenenfeindlichkeit\u201d verwundert uns dieser leichtfertige Umgang mit der steigenden Anzahl von Rechtsrock-Konzerten und neonazistischen Vortragsveranstaltungen in Hamm sehr.<br \/>\nDie Polizei gibt indes eine Einsch\u00e4tzung zur Relevanz der Hammer Neonaziveranstaltungen ab: Hamm sei keine \u201cVeranstaltungshochburg des rechten Spektrums\u201d. Wie die Polizei zu dieser Einsch\u00e4tzung gelangt, ist f\u00fcr uns nicht nachvollziehbar. In den letzten Jahren fanden in den R\u00e4umlichkeiten des Kentroper Wegs 18 zahlreiche Veranstaltungen, darunter 6 Rechtsrock- &amp; Liedermacherkonzerte statt. Unter anderem spielten Oidoxie in Hamm, eine Band die enge Kontakte zum <span class=\"caps\">NSU<\/span> pflegte und bis zu dessen Verbot in Deutschland zum Rechtsrock-Netzwerk \u201cBlood and Honour\u201d geh\u00f6rte. Auch die kommende Veranstaltung wird vom ungarischen B&amp;H-Netzwerk beworben.<br \/>\nUns interessiert nach diesem Artikel, ab welcher Veranstaltungsdichte die Hammer Polizei ein Problem mit Neonazis erkennen kann. Gerade die in Neonazi-Kreisen hoch angesehenen Bands sollten der Polizei Sorge bereiten.<br \/>\nWieder einmal \u00fcben sich Polizei und Stadt in Verharmlosungen und vorgestellter Hilflosigkeit. In Hamm wurde eine Naziszene ein gutes Jahrzehnt von st\u00e4dtischer Seite nicht anerkannt. In der Folge etablierte und hielt sich in Hamm eine der aktivsten und gr\u00f6\u00dften Neonazistrukturen NRWs. Tats\u00e4chlich erkannte der Oberb\u00fcrgermeister erst 2013, 10 Jahre nach Gr\u00fcndung der \u201cKameradschaft Hamm\u201d, die Hammer Naziszene an. Zu diesem Zeitpunkt war die Struktur schon verboten worden und die Nachfolgeorganisation \u201cDie Rechte\u201d, KV Hamm hatte sich gegr\u00fcndet. Auch diese \u201cErkenntnis\u201d ereilte Hunsteger-Petermann nur auf \u00f6ffentlichen Druck hin.<br \/>\nEine R\u00fcckkehr zu alter Unt\u00e4tigkeit w\u00e4re ein gro\u00dfer R\u00fcckschritt und w\u00fcrde (Hammer) Neonazis st\u00e4rken. Es braucht jetzt ein entschlossenes Vorgehen der Stadt gegen jede neonazistische Agitation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 20.4.17 erschien im WA ein Artikel in Reaktion auf unsere PM zur geplanten Neonazi-Veranstaltung am 29.4. in Hamm-Mitte. Im Artikel kommen ein*e Vertreter*in der Stadt und eine*r der Polizei zu Wort, mit deren Aussagen wir nicht einverstanden sind. 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