{"id":726,"date":"2012-03-01T17:08:40","date_gmt":"2012-03-01T16:08:40","guid":{"rendered":"http:\/\/aah.noblogs.org\/?p=726"},"modified":"2012-03-01T17:12:48","modified_gmt":"2012-03-01T16:12:48","slug":"rolladen-hoch-raus-auf-die-strase-naziaufmarsch-verhindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aah.noblogs.org\/?p=726","title":{"rendered":"Rolll\u00e4den hoch \u2013 raus auf die Stra\u00dfe- Naziaufmarsch verhindern!"},"content":{"rendered":"<p><em>Antifas aus Hamm und M\u00fcnster diskutierten, warum sie sich eigentlich gegenseitig (nicht nur im M\u00e4rz) unterst\u00fctzen. Herausgekommen ist ein kurzes Gespr\u00e4ch zwischen Aktivist_innen, die an der Organisation beider Aktionen beteiligt sind und die gemeinsame Erfahrungen in Hamm, M\u00fcnster und dar\u00fcber hinaus verbindet.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/antifalinkemuenster.blogsport.de\/images\/72512.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n(Transparent der Antifa Hamm 2004)<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<strong>Antifa Linke M\u00fcnster:<\/strong> Eure Idee, eine antifaschistische Vorabenddemo in Hamm zu machen, hat uns aus zwei Gr\u00fcnden gefreut. Der erste ist, dass wir so nicht in die Verlegenheit kommen, uns Gedanken um eine Vorabenddemo in M\u00fcnster zu machen. Nicht nur Gedanken dar\u00fcber, wie wir eine solche Demo inhaltlich gestalten wollen, sondern auch dar\u00fcber, ob wir diese Form ritualisierter Demo-Kultur vor einem Naziaufmarsch wirklich wollen \u2013 und was sie bringt. F\u00fcr einen zufriedenstellenden Diskussionsprozess fehlte uns w\u00e4hrend der Vorbereitungen der Gegenaktivit\u00e4ten am 3. M\u00e4rz die Zeit und Ruhe. Eine weitere Frage, die wir uns gestellt haben ist auch, ob wir es mit einer solchen Demo \u00fcberhaupt schaffen w\u00fcrden, eigene inhaltliche Akzente zu setzen. Zur inhaltlichen Auseinandersetzung w\u00e4hlen wir lieber weniger aktivistische Mittel. Seit Jahren organisieren wird die monatliche Veranstaltungsreihe \u201eSearchlight\u201c sowie Wochenendseminare und Gedenkst\u00e4ttenfahrten. Es gab aber auch bei uns Menschen, die sich gerne an die Organisation einer Vorabenddemo gewagt h\u00e4tten. Wir haben dann aber gemeinsam entschieden, keine zu machen. Als ihr dann meintet: Hey, wir planen eine Antifa-Demo in Hamm am Abend zuvor. Wie findet ihr das? Fanden wir das alle gut. Und vor allem passend. Denn der Naziaufmarsch am 3. M\u00e4rz in M\u00fcnster wird zum Gro\u00dfteil von Nazis aus Hamm organisiert, weil die Nazigruppe in M\u00fcnster hierzu organisatorisch nicht in der Lage ist.<\/p>\n<p><strong>Antifa Hamm:<\/strong> Die Idee kam uns bei einem Plenum einfach so reingeschossen. Wir unterhielten uns gerade dar\u00fcber, in wie weit wir, trotz der Mobilisierung nach Dresden, in der Lage sind, Unterst\u00fctzung am 3. M\u00e4rz zu leisten. Wir dachten uns, dass es nicht alles sein kann, am 3.M\u00e4rz nach \u201enebenan\u201c zu reisen und das \u201eKeinen Meter\u201c-B\u00fcndnis zu unterst\u00fctzen. Wir wollten selbst etwas zum Erfolg dieses Wochenendes beitragen, da kam uns die Idee der Vorabenddemo, und zwar in Hamm. Ganz genau darauf abzielend, die Neonazi-Strukturen hier vor Ort anzugreifen und dazu zu zwingen zu reagieren. Wir wollten der agierende Teil und nicht nur der reagierende Teil sein. Ein weiterer Grund war nat\u00fcrlich die enge Zusammenarbeit der \u201cNaSoMs\u201d mit der \u201cKameradschaft Hamm\u201d. Sascha Krolzig gibt sich einmal mehr als Anmelder des Aufmarsch. Auch sonst sind die m\u00fcnsteraner Nazistrukturen auf die Mithilfe aus Hamm angewiesen. Die Gr\u00fcnde haben uns dann dazu bewogen, die Vorabenddemo in Hamm anzumelden.<\/p>\n<p><strong>Antifa Linke M\u00fcnster:<\/strong> Die Antifa Linke M\u00fcnster ist Teil des \u201eKeinen Meter\u201c-B\u00fcndnis, das sich zum Ziel gesetzt hat, gegen die Nazis nicht nur symbolisch zu protestieren, sondern sich ihnen direkt in den Weg zu stellen. Mittlerweile unterst\u00fctzen \u00fcber 130 Initiativen, Vereine, Gewerkschaften, Parteiorganisationen und Kulturschaffende den Aufruf von \u201eKeinen Meter\u201c. In Hamm gab es im Oktober letzten Jahres auch so ein breites B\u00fcndnis, das von eurem Antifa-Jugend-B\u00fcndnis \u201cHaekelclub 590\u201d initiiert worden ist. Wir haben sogar eurer Demo-Motto \u201cSolidarisch gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung\u201d \u00fcbernommen. Einige bei uns in der Gruppe erinnern sich noch gut an die Jahre zwischen 2003 und 2006, als in Hamm mehrmals im Jahr ein Naziaufmarsch stattfand. In Stichworten w\u00fcrden wir die Zeit in Hamm damals so zusammenfassen: Viele Nazidemos, gewaltt\u00e4tige Angriffe von Nazis auf Antifaschist_innen und nicht-rechte Jugendliche und eine Stadtgesellschaft, die das Problem leugnet und verharmlost. Hat sich mit der Zeit die Situation in Hamm ge\u00e4ndert?<\/p>\n<p><strong>Antifa Hamm:<\/strong> Es gab hier mal eine Zeit in unserer kleinen Stadt, die war f\u00fcr vermeintliche politische Gegner_innen und nicht-rechte Jugendliche ein ziemlicher Spie\u00dfrutenlauf. Alles in allem war es alles andere als ein nettes Umfeld f\u00fcr linke Politik oder alternative Lebensweisen. Mehrmals im Jahr musste versucht werden, Gegenprotest zu organisieren, um die Neonaziaufm\u00e4rsche wenigstens nicht unkommentiert zu lassen. Zu mehr hat es anfangs nicht immer gereicht und schnell war die Luft bei vielen raus. Vor allem, weil Stadt und Polizei die Anti-Nazi-Arbeit eher verhindern wollten, als sie zu unterst\u00fctzen. Die Existenz einer organisierten Neonazistruktur in Hamm wurde von Seiten der Stadtverwaltung und einem Gro\u00dfteil der b\u00fcrgerlichen Mitte bis vor Kurzem ignoriert oder gar bestritten. Erst 2010, als wir uns an ein gr\u00f6\u00dferes lokales antifaschistisches B\u00fcndnis gewagt hatten, schien mehr m\u00f6glich. Erstmals interessierten sich pl\u00f6tzlich mehr Leute f\u00fcr das Thema als nur die \u201c\u00fcblichen Verd\u00e4chtigen\u201d.<br \/>\nWir gr\u00fcndeten das \u201cantifaschistische Jugendb\u00fcndnis Hamm\u201d, auch genannt \u201eHaekelclub590\u201c, wobei die 590xx als Symbol f\u00fcr Hamm stehen soll. In diesem B\u00fcndnis organisieren sich die ADGH, die Bezirksch\u00fclerInnenvertretung Hamm, die DGB Jugend Hamm, die Gr\u00fcne Jugend Hamm, die Jusos Hamm, die Linksjugend Hamm und wir. 2010 war es mit dem organisierten Protest im Oktober gegen einen Naziaufmarsch noch relativ schwierig. Die Polizei hatte eine Gegendemo verboten und die Proteste massiv behindert.<br \/>\n2011 ging es dann richtig rund. Da lief vieles 10mal besser. Wir waren noch besser lokal vernetzt. Das B\u00fcndnis wurde gr\u00f6\u00dfer und so gab es auch mehr Ideen f\u00fcr den Gegenprotest im Oktober. Der Aufmarsch der Nazis wurde in einen abgelegenen Stadtteil Hamms verlegt, dennoch konnte eine Gegendemonstration durch die Hammer Innenstadt auf die Beine gestellt werden. An dieser Demo beteiligten sich \u00fcber 600 Menschen. Durch das Engagement vieler, vor allem sehr unterschiedlicher Jugendlicher ist es gelungen, in Hamm eine breite Basis f\u00fcr antifaschistische Arbeit zu schaffen. Die Stadtverwaltung ist durch die gute \u00d6ffentlichkeitsarbeit seitens des HC590 gezwungen, das Neonazi-Problem in der Stadt nicht weiter vertuschen zu k\u00f6nnen. Bis auf eine Resolution gegen \u201eExtremismus\u201c ist von der Stadt Hamm aber noch nichts geschehen. Es gibt hier f\u00fcr uns noch viel zu tun. Aber vor allem ist es an der Zeit nicht nur zu reagieren, sondern auch zu agieren.<br \/>\nHandelt es sich bei dem \u201eKeinen Meter\u201c-B\u00fcndnis eigentlich um ein Zweckb\u00fcndnis von kurzer Dauer oder wird sich die gute Zusammenarbeit so auswirken, dass da etwas L\u00e4ngerfristiges raus wird? Die Liste der beteiligten Gruppen ist ja sehr lang und bunt gemischt, viel gr\u00f6\u00dfer als bei unserem Jugendb\u00fcndnis.<\/p>\n<p><strong>Antifa Linke M\u00fcnster: <\/strong> Diese Frage haben wir im B\u00fcndnis noch gar nicht diskutiert. Das \u201eKeinen Meter\u201c-B\u00fcndnis hat sich mit dem Ziel gegr\u00fcndet, den Naziaufmarsch am 3. M\u00e4rz zu verhindern. Es ist also erst mal ein klassisches Aktionsb\u00fcndnis, ein tempor\u00e4rer Zusammenschluss mit einem konkreten Ziel. Dieses haben wir im Aufruf und in einem gemeinsamen Aktionskonsens festgeschrieben. Als Aktionsform haben wir uns auf Blockaden geeinigt, erkl\u00e4ren uns aber auch mit anderen Protestformen gegen die rassistische Hetze der Nazis solidarisch.<br \/>\nDass so viele Menschen angek\u00fcndigt haben, den Naziaufmarsch blockieren zu wollen, ist sicher auf die Erfahrungen aus 2006 zur\u00fcckzuf\u00fchren. Damals wollten \u201cFreie Kameradschaften\u201d um Sascha Krolzig und Axel Reitz \u2013 die beiden Neonazif\u00fchrer sind auch in diesem Jahr ma\u00dfgeblich an der Organisation beteiligt \u2013 gegen \u201calliierte Besatzer\u201d aufmarschieren. Sie starteten am Hauptbahnhof, kamen aber nur wenige Meter weit. Die Aufzugstrecke im stark studentisch und alternativ gepr\u00e4gten Hansaviertel war von mehreren hundert Menschen besetzt. Da blieb nur der R\u00fcckzug. Ein zweiter Versuch wenige Monate sp\u00e4ter im Vorort Hiltrup verlief ebenfalls m\u00e4\u00dfig. Statt 170 Neonazis reisten nur noch 70 an und wieder machten Sitzblockaden eine verk\u00fcrzte Route notwendig. Anmelder des Aufmarschs war auch damals Sascha Krolzig.<br \/>\nIn M\u00fcnster gibt es zwar seit einiger Zeit eine Nazi-Gruppe, die sind aber in M\u00fcnster nicht \u00f6ffentlich wahrnehmbar. Auch von ihrer gro\u00df angek\u00fcndigten Mobilisierungs-Kampagne bekommen wir in M\u00fcnster kaum etwas mit. Eine Handvoll Aufkleber, das war`s dann. Mit dem Aufmarsch am 3. M\u00e4rz wollen sie zum ersten Mal als \u201eNationale Sozialisten M\u00fcnster\u201c eine eigene Aktion in der Stadtdurchf\u00fchren. Das Viertel, durch das sie marschieren wollen, liegt etwas au\u00dferhalb von M\u00fcnster und bietet nicht wirklich eine attraktive Demoroute. Den Nazis geht es darum, \u00fcberhaupt zu \u201emarschieren\u201c \u2013 wo und wie ist zweitrangig. Hauptsache, sie k\u00f6nnen nachher behaupten, \u201edurch M\u00fcnster marschiert\u201c zu sein, das sie als \u201erote Hochburg\u201c wahrnehmen. Deswegen haben sie einen Deal mit den Bullen gemacht und sich auf diesen Startpunkt (Bahnhof Zentrum Nord) und auf diese Route geeinigt. Sie hoffen, dass die Bullen dann daf\u00fcr sorgen, dass ihnen die Stra\u00dfe freigemacht wird. Womit sie wohl nicht gerechnet haben, ist, auf welche gro\u00dfe Ablehnung sie bei den Anwohner_innen sto\u00dfen. 300 Menschen versammelten sich am Sonntag bei einem Anwohner_innen-Treffen. Die Leute im Viertel haben keinen Bock auf die Nazis \u2013 und noch wichtiger, sie wollen aktiv protestieren. Die Anwohner_innen haben schon jetzt viele Plakate und Transparente aufgehangen und diskutieren \u00fcber kreative Aktionen.<br \/>\nDer Zuspruch auf das \u201eKeinen Meter\u201c-B\u00fcndnis war auch f\u00fcr uns \u00fcberraschend. Inzwischen versucht auch der CDU-Oberb\u00fcrgermeister den Protest f\u00fcr sich zu vereinnahmen. Der wollte erst eine eigene Kundgebung weit weg vom Naziaufmarsch machen und wurde daf\u00fcr \u00f6ffentlich kritisiert. Jetzt m\u00f6chte er auf einer der \u201eKeinen Meter\u201c-Kundgebungen ein Gru\u00dfwort halten. Auch wenn diese Kundgebung in der Lokalzeitung oft nur als gewerkschaftliche Kundgebung bezeichnet wird, da der DGB sie angemeldet hat, ist es immer noch eine Kundgebung des \u201eKeinen Meter\u201c-B\u00fcndnis \u2013 das \u00f6ffentlich zu Blockaden gegen den Naziaufmarsch aufruft.<br \/>\nZudem verbreiten die Bullen vor allem durch die Lokalzeitzungen viele Meldungen, die die Protestierenden schon im Vorfeld einsch\u00fcchtern sollen und drohen mit hohen Strafen bei Blockadeversuchen. Die wollen das Viertel total abriegeln und eine Sperrzone errichten. Die Polizei M\u00fcnster meint auch noch den Anwohner_innen \u201ekluge\u201c Ratschl\u00e4ge zum Umgang mit den Nazis geben zu m\u00fcssen: Rolll\u00e4den runter ist die Parole. Diese Strategie der Ignoranz wurde auch in Hamm von Seiten der Stadt jahrelang als \u201eK\u00f6nigsweg\u201c des Umgangs mit Nazis verkauft \u2013 mit den bekannten Folgen.<\/p>\n<p><strong>Antifa Hamm<\/strong>: Das Problem mit dem fragw\u00fcrdigen Umgang seitens der Stadt mit den Naziaufm\u00e4rschen kennen wir leider nur zu gut. Noch letztes Jahr, als es in unserem B\u00fcndnis schon gut rund lief und auch die \u00f6rtlichen Medien sich an den Aufrufen zu den Gegenprotesten beteiligten, waren es Stadtverwaltung und Polizei, welche eine direkte St\u00f6rung des Aufmarsches so gut wie unm\u00f6glich machten. Nur vereinzelt war es noch gelungen, nach der kraftvollen Demo durch die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, seinen Unmut lautstark in Richtung des Naziaufmarsches zu br\u00fcllen, an welcher sich auch die \u201eNaSoMs\u201c beteiligten.<br \/>\nEine Frage, die offen bleibt ist, ob es eine neue Taktik der Neonazis ist, ihre Aufm\u00e4rsche soweit au\u00dferhalb der Innenst\u00e4dte durchzuf\u00fchren. Die Nazis haben dank antifaschistischer Proteste schon einige wichtige Gro\u00dfaufm\u00e4rsche verloren. Dresden, vormals immerhin Europas gr\u00f6\u00dfter Naziaufmarsch, ist das beste Beispiel daf\u00fcr. In diesem Jahr fand er nicht wirklich statt. In Hamm regt sich bis heute, auch wenn es schon viel mehr geworden ist, seitens der B\u00fcrgerschaft kaum Widerstand. In Hamm funktionierte es daher ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme einen Aufmarsch soweit au\u00dferhalb durchzuf\u00fchren. Ob dieser Plan in M\u00fcnster aufgeht wird sich ja am Samstag zeigen.<br \/>\nUnsere Vorbereitungen f\u00fcr die Vorabenddemo in Hamm sind so gut wie abgeschlossen, sowie unsere Planungen f\u00fcr den Samstag. Zeigen wir den ma\u00dfgeblich mitorganisierenden Strukturen aus Hamm, dass sie sich ihre sog. \u201cnational befreite Zone\u201d in die Haare schmieren k\u00f6nnen und blockieren wir ihren Aufmarsch in M\u00fcnster und lassen wir somit den Versuch der Nazis ihre braune Hetze zu verbreiten und sich als Gruppe zu \u201eetablieren\u201c scheitern!<\/p>\n<p><a href=\"..\/?page_id=656\">2. M\u00e4rz: Antifaschistische Demo in Hamm \/ Beginn 19.45 Uhr \/ Hbf<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/keinenmeter.noblogs.org\/\">3. M\u00e4rz: Keinen Meter den Nazis in M\u00fcnster <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antifas aus Hamm und M\u00fcnster diskutierten, warum sie sich eigentlich gegenseitig (nicht nur im M\u00e4rz) unterst\u00fctzen. 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