{"id":926,"date":"2012-08-31T10:40:41","date_gmt":"2012-08-31T08:40:41","guid":{"rendered":"http:\/\/aah.noblogs.org\/?p=926"},"modified":"2012-08-31T10:40:41","modified_gmt":"2012-08-31T08:40:41","slug":"nazirock-nazis-wegrocken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aah.noblogs.org\/?p=926","title":{"rendered":"Nazirock? Nazis wegrocken!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/aah.noblogs.org\/files\/2012\/08\/Vorabend1-210x300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-927\" title=\"Vorabend1-210x300\" src=\"https:\/\/aah.noblogs.org\/files\/2012\/08\/Vorabend1-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"300\" \/><\/a>Am Vorabend des diesj\u00e4hrigen Antikriegstags beabsichtigten Neonazis, im Dortmunder Stadtteil L\u00fctgendortmund ein Open-Air-Konzert zu veranstalten. Das Konzert sollte auf dem zentral im Ort gelegenen Heinrich-Sondermann-Platz stattfinden. Am 27. August\u00a0 hat die Polizei Dortmund das Vorabendkonzert und den Aufmarsch der Neonazis am Samstag verboten. Es bleibt abzuwarten, ob das Verbot Bestand haben wird. Aktuell haben die Anmelder der beiden Neonazi-Veranstaltungen beim Oberverwaltungsgericht M\u00fcnster (also nun 2. Instanz) Klage gegen das Verbot eingelegt.<\/p>\n<p>Uns reicht es nicht, die Nazis lediglich aus der Innenstadt zu verdr\u00e4ngen: Wir haben keinen Bock auf Nazis \u2013 egal ob in der Dortmunder-Innenstadt, in Vororten oder sonstwo \u2013, deswegen werden wir am 31. August vom S-Bahnhof Langendreer in das Zentrum von L\u00fctgendortmund ziehen und das Konzert des \u201eNationalen Widerstands\u201c zu einem Desaster machen.<br \/>\nSo werden wir auch und trotz des aktuellen Konzert-Verbotes durch die Dortmunder Polizei an unseren Pl\u00e4nen der Demonstration gegen das Rechtsrock Konzert festhalten, Grund daf\u00fcr gibt es allemal!<\/p>\n<p><strong>Warum L\u00fctgendortmund?<\/strong><\/p>\n<p>Dass die Nazis ihr Konzert in L\u00fctgendortmund abhalten wollten, ist kein Zufall: Der Stadtteil ist seit etwa zwei Jahren im Fokus der Rechten. Den Aufh\u00e4nger daf\u00fcr bot die Errichtung einer Fl\u00fcchtlingsunterkunft im April 2011 in diesem Stadtteil. Im letzten Jahr veranstalteten sie einen Aufmarsch mit 150 Teilnehmer_Innen gegen das Fl\u00fcchtlingsheim, der von Teilen der L\u00fctgendortmunder Einwohnerschaft begr\u00fc\u00dft wurde. Die Nazis bemerkten diesen fruchtbaren N\u00e4hrboden und fielen seitdem immer wieder durch rassistische Agitationen im Stadtteil auf. Sie bedienten sich dabei einer Bandbreite an Ma\u00dfnahmen, die von Spr\u00fchereien bis zur St\u00f6rung von st\u00e4dtischen Veranstaltungen reichte. Das geplante Konzert sollte dazu dienen, den Anspruch der Nazis, L\u00fctgendortmund zu \u201eihrem\u201c Stadtteil zu machen, zu verst\u00e4rken. Zudem wollten die Dortmunder Nazi-Kader dadurch versuchen, ein eher an Rechtsrock interessiertes Klientel zu ihrem Aufmarsch zu locken, um so der stetig sinkenden Teilnehmerzahl entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Mit der Demonstration will das Alerta!-B\u00fcndnis an die wirksame Antifa-Arbeit in Bochum Langendreer anschlie\u00dfen: Die Initiative \u201eLangendreer gegen Nazis\u201c demonstrierte im letzten Herbst mit \u00fcber 1.000 Teilnehmer_Innen durch den Stadtteil, in dem eine Nazi-Clique ihr Unwesen trieb. Mit der Demonstration und begleitender Aufkl\u00e4rungsarbeit wurden die Aktivit\u00e4ten der Nazis merklich behindert. Die Demonstration von Bochum Langendreer nach L\u00fctgendortmund hat nicht zuletzt auch das Ziel, auf die engen Kontakte zwischen Neonazis aus beiden Stadtteilen aufmerksam zu machen, denn der Kampf gegen Neonazis kann nie die alleinige Aufgabe einer Stadt sein.<\/p>\n<p><strong>In diesem Sinne \u2013 auf die Stra\u00dfe und das Nazi-Konzert sabotieren, blockieren, verhindern!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Love Music \u2013 Hate Fascism<\/strong><br \/>\n<strong> Nazi-Konzert verhindern!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Freitag 31. August 2012 | Bahnhof Langendreer | 16:30 Uhr<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Vorabend des diesj\u00e4hrigen Antikriegstags beabsichtigten Neonazis, im Dortmunder Stadtteil L\u00fctgendortmund ein Open-Air-Konzert zu veranstalten. 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